Nach der Bearbeitung des Moduls kooperatives Lernen, verfasst bitte drei kurze, gerne auch provokative Thesen zu kooperativem Lernen mit digitalen Medien. Veröffentlicht eure Thesen hier als Kommentar.
Montag, 7. Januar 2008
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9 Kommentare:
1. Kooperatives Lernen lässt sich nicht immer vollständig umsetzen.
2. Kooperatives Lernen benötigt eine gute Vorbereitung seitens der Lehrkraft.
3. Soziale Kompetenzen sind ein wichtiges Lernziel beim kooperativem Lernen.
1. Kooperatives Lernen ist eine komplizierte Unterrichtsform und ist situationsabhängig.
2. Daher braucht man für seinen Einsatz gute Organisation und guten Unterrichtsplan.
3. Das kooperative Lernen hängt aber auch sehr stark von der sozialen Bereitschaft der Lerner ab.
1. Kooperatives Lernen kann bei Faulheit, Unzuverlässigkeit etc einzelner Teammitglieder zu Frust innnerhalb der Gruppe führen
2. "Viele Lehrerinnen und Lehrer haben für sich entdeckt, dass Kooperatives Lehren und Lernen zu einem verbesserten Unterrichtsklima führt und die Lehrkraft in den Stunden stark entlastet."
Dem verbesserten Unterrichtsklima kann ich zustimmen, doch dass die Lehrkraft in solchen Stunden stark entlastet wird, halte ich für fragwürdig
3. Kooperatives Lernen stelle ich mir in Präsenz-Situationen wesenltlich leichter vor
1. Kooperratives Lernen fordert eine gute Vorbereitung und Organisation seitens des Lehrers
2. Die Lernenden müssen bereit sein, diese /Unterrichtsform anzunehmen und fähig sein
3.Kooperatives Lernen fördert bei Lernenden soziale Kompetenzen.
1. Lernen mit digitalen Medien, v.a. mit dem Internet, bietet gute Möglichkeiten für kooperatives Lernen: Vielfältige Aufgaben, bei denen in Gruppen sehr gut selbständig gearbeitet werden kann, Verantwortlichkeiten verteilt werden können, man sich gegenseitig zur Unterstützung braucht, aber:
2.Kooperatives Lernen bedarf zur Entfaltung des vollen Lernpotential im Hinblick auf das Erlernen sozialer Kompetenzen Präsenzsituationen; netztgestütze Lernkontexte dürfen daher nicht nur auf virtueller Ebene stattfinden, sondern müssen auch Präsenzphasen der Gruppen miteinschließen
3. Kooperatives Lernen mit digitalen Medien verlangt mehr Disziplin und Bereitschaft zur Zusammenarbeit als in Präsenzsituationen, und dies nimmt zu, je mehr die Interaktionen im Lernprozess auf virtueller Ebene stattfinden. Weitgehend virtuelle Lernkontexte eignen sich daher nur bedingt, diese Sozialform zu erlernen.
4. Kooperatives Lernen muss überhaupt als eine Art Kulturtechnik erlernt werden; es besteht sonst die Gefahr, dass es ein leeres Modewort für traditionelle Gruppenarbeit mit all ihren bekannten Problemen
ist.
Kooperatives Lernen kann nur dann erfolgreich sein, wenn alle Gruppenmitglieder gleich stark das gemeinsame Ziel anstreben.
Der Weg der zum Ziel hinfuehrt steht beim Kooperativen Lernen im Vordergrrund.
Der zu Lernende Stoff muss so interessant sein, dass er die Gruppe motiviert unfd herausfordert.
1- Kooperatives Lernen mit digitalen Medien vergrößert im Vergleich zu frontalem Unterricht die Möglichkeiten.
2- Kooperatives Lernen mit digitalen Medien erfolgt nur durch Gruppenarbeit, durch eine gemeinsame Arbeit.
3- Kooperatives Lernen mit digitalen Medien fördert sehr stark die sozialen Fertigkeiten.
These 1:
Koorperatives Lernen unterscheidet sich zur herkömmlichen Gruppenarbeit dadurch, dass das soziale Engagement des Einzelnen ebenso geschult werden soll wie die Fachkompetenz.
These 2:
Die Theorie des Kooperativen Lernens lässt sich nicht vollständig in reale Lernsituationen übertragen.
These 3:
Kooperatives Lernen kann SchülerInnen auf ihr zukünftiges Arbeitsleben vorbereiten (Bsp.: Teamwork, Konfliktmanagement).
1. Kooperatives Lernen führt zu einer Verbesserung der Lernleistungen, zu einer Förderung der interpersonalen Beziehungen, zur Entwicklung sozialer Fähigkeiten und zu einem gesteigerten Selbstwertgefühl
2. Die sozialen Fertigkeiten (z.B. Leiten, Kommunizieren, Vertrauensbildung, Strategien der Entscheidungsfindung und Konfliktmanagement) werden im kooperativen Lernen direkt unterstützt
3. Die Lernenden sind an einem Unterricht aktiv beteiligt, nicht nur am passiven Beobachten oder Zuhören
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